Kaunas  –  Ende der Fahrradromantik

Hier (blauer Punkt) in Klaipeda (Litauen) bin ich jetzt

Nach 1750 Kilometern habe ich genug. Schöne, mit Spaß zu fahrende Strecken zwischendurch ließen immer wieder hoffen, aber die überwiegend üblen Fahrbedingungen haben sich seit der polnischen Ostseeküste kein bisschen verbessert.

Die uns attackierenden Pferdebremsen sieht man hier nicht,  auch nicht die ab und zu durchfahrenden LKWs…

Ich habe keine Lust mehr auf Schieben durch den Sand oder Durchgerütteltwerden auf kurzwelliger Schotterpiste,  keine Lust mehr auf Autos, die mich von der Straße drängen.

Blick auf die Altstadt von Kaunas und die Memel

Radfahren muss Freude machen,  deshalb höre ich hier auf.

In Kaunas zufällig entdeckt: Hof eines Künstler- und Hausprojekts
Ebenda ..
Erkennt ihr mich?? (Und euch??)
Ebenda .. ich sammle Ideen!

Jetzt sitze ich im Bus von Kaunas nach Klaipeda,  das Fahrrad im Gepäckraum und bin neugierig auf die kurische Nehrung,  die ich mir nun in aller Ruhe er-fahren will  –  mit dem Rad und ohne Gepäck.

Und bevor ich die Fähre nach Kiel nehme,  will ich unbedingt noch ausführlich in der Ostsee baden! Dafür war’s am Anfang der Reise noch zu kalt.

Campingplatz am Autobahnzubringer .. apropos Romantik!!

Alexander ist also heute morgen alleine weitergezogen, wahrscheinlich treffen wir uns nochmal in Klaipeda. Er will die Tour beenden wie geplant. Er hat eine eigene Philosophie!

Dafür wird er jetzt mit diesem idyllischen Plätzchen belohnt  (hat er gerade geschickt!). Aber leider regnet es auch bei ihm.