… ein Nachtrag zum Vogelkonzert: heute erst konnte ich mit Hilfe meiner Vogelbestimmungs-App (birdNET) Rotmilane als Solist*innen des morgendlichen Vogelkonzert von vorgestern identifizieren!
Was für die Ohren die Stille ist, muss für die Nase die frische Luft sein. Die wohltuende Abwesenheit von Tönen vergleichbar mit dem als angenehm empfundenen Fehlen von Düften. Morgens aufwachen, das Zelt öffnen, tief einatmen!

Die mit Abstand angenehmsten Gerüche haben wir auf den Waldstrecken erlebt: Z. B. der süße Harzgeruch, der durch Sonnenwärme und starke Trockenheit entsteht, soo lecker! Und wenn es doch mal geregnet hat, fährt man durch würzige, ein bisschen modrige Luft… das kennt natürlich jede/r!

Frisch gemähte Felder oder Wiesen, lecker! Manchmal weht ein Hauch von Lavendel oder Kamille in die Nase.

Und die unangenehmen Gerüche? Die sind uns auf der Tour weitgehend erspart geblieben. Außer: als Radreisende/r wird man ja eher „durch die Hintertür“ in die Städte oder Ortschaften geleitet. Z. B. über die Einfamilienhaus-Siedlungen, über die vorgelagerten Sportanlagen und vorzugsweise über die Kläranlagen und andere hässliche Industriekomplexe: und die stinken!
… und die großen Straßen haben wir, wo es möglich war, gemieden!